Ein kleiner Spaziergang

Sunday, March 11th, 2012

Vorletzte Woche war ich recht spontan wandern. Mit Sven, einem alten Freund, und Lisa und Esther, die ich dann erst kennenlernte. Gelaufen sind wir einen Teil des Eifelsteigs, inklusive einigen Abweichungen, der im Süden von Aachen beginnt und durch die Eifel bis Trier führt. Von den 15 vorgeschlagenen Etappen liefen wir ca. 5 1/2 in fünf Tagen.
Trotz völliger Bewegungslosigkeit der letzten Monate hatte ich abends meist nur Schmerzen an den Füßen, aber keinen Muskelkater, so dass ich am nächsten Tag nur die Blasen plattwandern musste, um mein Leiden zu lindern.
Hinterher wog ich meinen Rucksack, 14kg sagte die Waage. Plus 3 Liter Wasser, die aber ja über den Tag verschwanden. Die ersten zwei Tage hatte ich dann doch Druckschmerzen an den Schulterblättern, die aber dann fast gänzlich verschwanden.

Unsere Route:
Tag 1: Hamburg – Aachen (8 Stunden Zug u_u)
Tag 2: Aachen (Kornelimünster) – Roetgen (14km)
Tag 3: Roetgen – Monschau (17km)
Tag 4: Monschau – Rurberg (23km)
Tag 5: Rurberg – Gemünd (22km)
Tag 6: Gemünd – Nettersheim (28km)
Tag 7: Nettersheim – Hamburg (9 Stunden Zug)
Insgesamt also ca. 104km.

Aachen – Roetgen
Wetter ganz gut, da aber in Roetgen keine Jugendherberge war, fuhren wir abends mit dem Bus nach Monschau, wo wir in der Jugendherberge übernachteten. Monschau ist ein schickes Dorf, im Abendnebel wie aus einem alten Krimi entsprungen, und mit der Jugendherge in der Burg gelegen, durchaus einen Besuch wert.

Roetgen – Monschau
Mit dem Bus zurück nach Roetgen, um wieder ins schicke Dorf zu wandern. Nebelig, feucht, viel Wald und bisschen in Belgien hineinspaziert.

Monschau – Rurberg
Bisschen längere Route, plus Abweichung, um zur nächsten Jugendherberge zu kommen, die wir dann im Dunkeln nicht fanden, jedoch noch den Hügel von einem freundlichen Anwohner hinaufgefahren wurden. Zwischendurch sogar mal Eis auf der Route, wo wir halb hinuntergerutscht sind.

Rurberg – Gemünd
Sehr schöner Morgennebel, viel Sonne, bisschen mehr Steigung. Auf einem Berg durch ein nach dem zweiten Weltkrieg für Militärübungen geräumtes Dorf gekommen. Gleichzeitig traurig, dann aber doch Battlefield-Feeling.

Gemünd – Nettersheim
Längste Route bisher, da wir ca. 1 1/2 der vorgegeben Strecke liefen. Sehr nebelig, verliefen uns sogar mal um ein paar Meter und abends humpelte ich herum.

Insgesamt hats mir viel Spaß gemacht, vielen Dank an euch Drei, dass ihr mich mitnahmt!
Außerdem hab ich endlich mal realistische Vorstellungen, wieviel ich am Tag mit wieviel Gepäck so laufen kann. Habe da nämlich noch andere Pläne, die ich gern mal umsetzen würde.

by rolfboom | Tags: ,


Singapur

Sunday, January 15th, 2012

So. Es ist Samstag Nacht und ich sitze zu Hause herum. Gelegenheit, ein paar Dinge aus dem letzten Jahr loszuwerden.

Ich war ja im Oktober mal wieder in Japan, mit meiner Schwester meine Mutter besuchen. Bei der Gelegenheit machten wir so eine Japanertour nach Singapur mit, für drei Tage, halb Freizeit, halb im Bus herumkutschiert werden und Dinge ansehen, die mich gar nicht interessieren.
Leider lief es tatsächlich so ab, dass wir viel im Bus von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit verfrachtet wurden, da immer 15 Minuten oder so Zeit hatten, um dann weiterzureisen. Essen taten wir dann auch zur Hälfte in vorgebuchten Restaurants.
Zwischendurch hatten wir kurz Zeit, auf eigene Faust die Stadt zu erkunden. Da bin ich durch das Araberviertel, das indische, sowie das chinesische Viertel gelaufen. Dort gab es dann auch viel spannendere Dinge zu essen, viele kleine Stände, Menschen, Durcheinander. Aber da war ich auch zu müde, um noch viel zu unternehmen. Leider von diesen Ausflügen auch gar keine Fotos. :/

Ja, Singapur. Das erste Mal, dass ich dort war. Ganzjährig heiß, schwül, sehr moderne Innenstadt mit vielen teueren Brandläden, riesige Einkaufspassagen, junge shoppende Menschen. Im Gegensatz dazu aber auch verschieden Stadtteile mit Immigranten, ein buntes Kulturengemisch, Chinesen, Inder, Araber, Amerikaner. Und dazu die Touristen. Obendrein Strafen für alles. Öffentliches Rauchen $500 (1 Singapur-Dollar = 0,61 Euro). Essen und Trinken in öffentlichen Verkehrsmitteln $500. Vögel füttern $1000. Spucken $500. Müll auf die Straße werfen und Kaugummi kauen $1000. Und und und.
Naja, spannend. Würde ich wieder mal hin.

Deshalb hier ganz viele unpersönliche Urlaubsfotos mit nicht einmal anderen Menschen drauf.
Na gut, meine Schwester zwischendrin. Ganz ungefragt.
Und auch alles durcheinander. Mit zu sehen sind die Sicht auf Singapur vom Riesenrad, Orchard Road und Universal Studios Singapur (Freizeitpark).

Vielleicht komme ich demnächst auch mal wieder dazu, ein paar Japanfotos hochzuladen.

by rolfboom | Tags:


Samstag Abend

Sunday, January 15th, 2012

Ähm. War vorhin mit Pablo und Sonia unterwegs. Es war arschkalt, ich war hungrig, und es war dunkel.
Irgendwann aßen wir und fuhren wieder heim.



…and a happy new year

Sunday, January 15th, 2012

Oh. Es ist 2012.
Da ist das hier noch nicht erwähnte, wollte ich das doch noch eben loswerden.

Gerade 2 Wochen ist es her und es kommt mir schon wie vor Monaten vor.
Silvester. Dieses Mal war ich um Mitternacht mit Freunden an der Innenalster, anders als die letzten Jahre, die wir am Hafen/Fischmarkt verbrachten.
Wir standen direkt am Wasser, um uns herum recht viele andere Menschen. Inmitten der Innenalster strahlte noch ein Weihnachtsbaum. Halberwachsene mussten den Frauen Dinge beweisen, indem sie Böller vor deren Füße schmissen. Raketen, die plötzlich zwischen uns explodierten. Donnernde Riesenböller, die kreischende Mädchen neben uns fallen ließen.
Vielleicht werde ich auch alt.
Um Mitternacht wurde alles weiß, als die Raketen hochflogen. Vom Himmel fiel Dreck.

Könnte mir vorstellen, es nächstes Mal ruhiger angehen zu lassen. Verspürte auch keinerlei Bedürfnis, auch nur irgendetwas anzuzünden.
Naja, ähm, eine frohes Neues euch allen.



Sonntag

Monday, December 19th, 2011

Diesen Sonntag stand ich auf, ging raus, schnorrte ein Brötchen, fuhr mit Tien und Lisa, die gerade zu Besuch in Hamburg war, in die Speicherstadt, und voilà, erwischte einen schönen Sonnenuntergang.

Dann gabs noch Kaffee, Weihnachtsmarkt, Weihnachtsmarkt, Weihnachtsmarkt, Film, Herumgefahre, nach Hause.

Gute Nacht.



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