Nochmal Feuerwerk

Friday, September 2nd, 2011

So. Im letzten Blogpost erzählte ich von Feuerwerk. Vorhin war ich eher zufällig wieder da, aber hey, es war Freitagabend! Was heißt, es war sehr voll, bla, blubb, wir liefen etwas herum und so, und weil kein Platz am Brückengeländer zu finden war, setzten wir uns irgendwo auf die Brücke. Von da aus machte ich auch Fotos. Nichts besseres als gestern, und schon wieder Feuerwerk.

Um mal neuen Inhalt hier reinzubringen, erzähle ich von meinem Stativ.

Es ist irgendwas kleines und kompaktes von SLIK, das ich mal kaufte, und ich finde es super praktisch, wenn man reist, oder eben mal los läuft, ohne zu wissen, ob man wirklich ein Stativ brauchen wird.
Man sitzt damit nur eben auf dem Boden, oder muss sich eine Mauer suchen, aber okay.

Und weil ich jetzt schon wieder zu Hause bin und nichts Sinnvolles tue, bastle ich Blogposts.



Alsterfeuerwerk

Friday, September 2nd, 2011

In Hamburg ist gerade das Alstervergnügen, bei dem rund um die Innenalster ganz viel Kram (Würstchen und Bier) angeboten wird.
Da aber auch Donnerstag, Freitag und Samstag abends Feuerwerke mit jeweils unterschiedlichem Thema stattfinden, war ich vorhin mit ganz vielen Leuten (u.a. mit Pablo und Martin, um mal Leute zu verlinken) auf der Lombardsbrücke, von wo aus wir das Feuerwerk fotografiert haben.

Hinterher habe ich festgestellt, dass ich durch eine Laterne auf allen Fotos Lens Flare hatte (außerdem war Sonias Hand überall mit drauf :P), weswegen ich ganz dringend die Streulichtblende nachkaufen muss, die ich letzten Sommer zerbrochen habe.
Diese hat mir aber beim Runterschmeißen wohl mein Weitwinkel gerettet. :>



New York Cheesecake

Tuesday, August 16th, 2011

Ich liebe Käsekuchen. In 90% aller Fälle nehme ich Käsekuchen, falls ich vor einer Auswahl stehe. Ich probiere auch gerne alle möglichen Sorten von Käsekuchen aus, und ich weiß, dass es welche gibt, die ich mehr mag als andere. Leider kenn ich mich zuwenig aus, als dass ich die Sorten benennen könnte.

Vor einigen Tagen hatte ich also wieder mal Lust auf Käsekuchen. Und da ich schon ewig keinen mehr hatte, und nicht den billigen in Plastik verpackten von Penny wollte, suchte ich mir im Internet ein Rezept und backte daraufhin einen New York Cheesecake.

Habe natürlich wild heruminterpretiert, was die Zutaten angeht und rumgepantscht ohne Ende, aber was dann rauskam, stellte mich vollkommen zufrieden, wenn man auch mit berücksichtigt, dass es mein erster Käsekuchen war.
In der Mitte sehr cremig und weich, zum Rand hin fester. Hätte meiner Meinung etwas käsiger schmecken können, da werd ich das nächste Mal mehr drauf achten. Und ach ja, eine Portion deckt gut den halben Kalorienbedarf eines Tages.

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Regendom

Wednesday, August 10th, 2011

Ich traf mich vorhin mit Pablo, Sonia und Martin, um irgendwo Fotos zu machen.

Wir liefen durch den alten Elbtunnel, liefen südlich der Elbe über irgendwelche Strände, fuhren mit der König-der-Löwen-Fähre zurück, fuhren im Kreis U-Bahn, und landeten auf dem Dom.
Danach wärmte ich mich bei Pablo mit Tee und Wodka auf. Weil kein Rum da war.

Letztendlich machten wir nichts sinnvolles und ich wurde ganz nass. Aber es machte Spaß.

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Aftershocks

Friday, August 5th, 2011

Fast 5 Monate ist es nun schon her, dass am 11. März vor der Küste Nordostjapans das große Beben stattfand, mit verheerenden Folgen durch Beben, Tsunami, aber auch dem beschädigtem Atomkraftwerk in Fukushima.
Mittlerweile ist Japan hier nicht mehr in aller Munde, aber die Aufbauarbeiten gehen immer noch voran, die Lage um die Kraftwerke in Fukushima ist weiterhin heikel, und in den japanischen Nachrichten sehe ich immer wieder Meldungen zu Nahrungsmitteln aus den betroffenen Gebieten, in denen höhere Dosen von Radioaktivität gemessen wurden.

In Japan gab es schon immer viele kleine Beben, so dass ein bisschen Schaukeln im Monat normal war. Seit dem großen Beben finden aber täglich Beben statt, in letzter Zeit auch weniger geworden, aber immer noch täglich, und alle paar Tage auch mal ein etwas größeres, mit Magnitude 5~6.
Über Twitter lese ich immer wieder, wie die Leute auf diese reagieren. Für viele scheint es auch schon ein Teil Normalität geworden zu sein, dennoch finde ich es beunruhigend, auch, wenn meine Mutter mir dann berichtet, dass zwischen den ganzen Beben nun auch vermehrt welche sind, die nicht zu den Nachbeben des am 11. März Stattgefundenen gezählt werden, und gerüchteweise wohl auch irgendwann ein starkes Erdbeben in Tokyo erwartet wird.

Direkt nach dem Beben im März, als in Zentraljapan zum Großteil die Telefon- und Funknetze ausfielen, wurde zum Internet gegriffen, Menschen vor Ort haben über Twitter und Facebook berichtet, Bilder gezeigt, Menschen wurden kontaktiert, gefragt, ob es ihnen gut gehe, über Twitter, Blogs, Foren wurde diskutiert, Medien kritisiert, kurzum, eine Informationsflut, wie ich sie bisher nicht wahrgenommen hatte.

Es gab nun Leute, die diese Informationen aufgegriffen, zusammengefasst und weiter veröffentlich haben. Aufgefallen unter diesen Projekten ist das Quakebook, welches Ourmaninabiko aufgestellt hat. In diesem hat er viele Berichte von größtenteils in Japan lebenden Nichtjapanern zum Zeitpunkt des Bebens gesammelt und in Bücherform veröffentlicht.

2:46: Aftershocks: Stories from the Japan Earthquake

Dieses wurde recht früh als E-Book für das Kindle auf Amazon veröffentlicht, wobei die gesamten Einnahmen direkt an das Japanische Rote Kreuz weitergeleitet wurden.
Nun ist es auch endlich in gedruckter Fassung erhältlich, entweder über Amazon, oder auch bei jedem Buchhändler bestellbar.

Falls man also ein paar Euro übrig hat, ich finde, dieses Buch ist lesenswert und in nun gedruckter Form für viele wohl auch praktischer als auf dem Monitor zu lesen.
Einzig ist es für den Japanunkundigen vielleicht zu empfehlen, auf einer Karte nachzuschlagen, von wo aus der jeweilige Bericht geschrieben wurde, denn es sind zum Teil nur die Gebiete angegeben.

by rolfboom | Tags: ,


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